


Das Gebäude
Die Mühle
Eine Turmwindmühle mit einer achteckigen Galerie, die in Flandern einzigartig ist. Die Mühle mahlt noch immer; die Unterkunft entstand in Scheune und Sockel, nicht im Turm.
Kurz gefasst
- Gebaut
- 1870
- Benannt
- 1929, von Mathieu van Bussel
- Stillgelegt
- 1968
- Geschütztes Denkmal
- Seit 1978
- Wieder funktionsfähig
- 2009
- Die Unterkunft
- Scheune und halber Mühlensockel, ebenerdig
- Interieur
- Grietje Schreuder-van Boekel
1870 gebaut, nach einer Hoffnung benannt
Die Mühle wurde 1870 von Theodoor Smeets und Sofia Beunen gebaut, die für ihren Sohn eine Zukunft als Müller sahen. Der sah das anders, und die Mühle wurde verkauft.
1929 kam sie in die Hände von Mathieu van Bussel aus einer bekannten Müllerfamilie in Nederweert. Er hatte all seine Hoffnung darauf gesetzt und nannte die Mühle „De Hoop" — die Hoffnung.
Stillgelegt, geschützt, wieder mahlend
Nach mehreren Besitzern wurde die Mühle 1968 stillgelegt: gegen elektrische Getreidemühlen war sie nicht mehr konkurrenzfähig. 1978 wurde sie als Denkmal geschützt.
Ab 2001 übernahmen die Freiwilligen des Vereins Windmolen De Hoop. Mit hunderten Unterstützern und Sponsoren wurde die Mühle wieder funktionsfähig gemacht; 2009 war die Arbeit abgeschlossen.
Die achteckige Galerie, die als Lager diente, ist in Flandern einzigartig. Die Hälfte dieses Sockels ist heute die Unterkunft.
Die Mühle bleibt eine Mühle
Anders als in vielen zu Wohnhäusern umgebauten Mühlen schläft man hier nicht im Turm. Die Mühle bleibt in Gebrauch: Flügel, Welle, Kappe und Mahlwerk behalten ihre Funktion.
Für Gäste heißt das etwas Seltenes: Man wohnt an einem funktionierenden Stück Technik des 19. Jahrhunderts, mit der Galerie über sich und dem Geräusch der Flügel daneben.
Die Mühle mahlt noch
De Hoop ist kein stummes Denkmal. Windmaalbedrijf De Hoop mahlt hier noch immer Getreide auf den Mühlsteinen — lokales Getreide, nicht importiert — und hält die Mühle so instand.
Wer die Mühle in Betrieb sehen oder hier gemahlenes Mehl kaufen möchte, wendet sich an das Windmahlunternehmen.
Zu Windmaalbedrijf De Hoop →Der Umbau: Scheune und Sockel
Die Unterkunft entstand in der Scheune neben der Mühle und in der Hälfte des runden Sockels an ihrem Fuß. Diese Wahl lässt das Denkmal unangetastet und bietet, was eine Mühle sonst nie kann: großzügige Räume auf einer Ebene.
Die Unterkunft liegt vollständig auf einer Ebene: Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnräume befinden sich alle im Erdgeschoss, ohne Treppen.
Das Interieur
Die Einrichtung stammt von Grietje Schreuder-van Boekel, die die Interieurs für Specialstays gestaltet. Altes Mauerwerk und Mühlenholz blieben sichtbar, davor stehen ruhige Farben und Möbel nach Maß.
Über dem Außentisch hängt eine Lampe von Lieske Schreuder, bekannt aus B&B Vol Liefde. Keine Ladenlampe, sondern ein Kunstwerk: Sobald es dunkel wird, legt sie einen warmen Lichtring über den Tisch.
Die Mühle in Bildern
47 Fotos — zum Blättern ziehen
Vermietet und betreut von Specialstays
Der Kalender ist offen; buchen Sie direkt über Specialstays.
FAQ
Häufige Fragen
Schläft man in der Mühle selbst?+
Nein. Die Mühle bleibt als Mühle in Gebrauch. Die Unterkunft entstand in der Scheune und in der Hälfte des runden Sockels am Fuß der Mühle, vollständig ebenerdig.
Ist es wirklich eine funktionierende Mühle?+
Ja. Die Mühle von 1870 steht seit 1978 unter Denkmalschutz und wurde von Freiwilligen wieder funktionsfähig restauriert.
Was macht diese Mühle besonders?+
Die achteckige Galerie, die als Lager diente, ist in Flandern einzigartig. Ein Teil dieses Sockels ist heute die Unterkunft.